Ich bin absolut technikbegeistert. Ich verschanze mich nicht hinter veralteten Dogmen, sondern nutze alle modernen Möglichkeiten der digitalen Dunkelkammer – inklusive künstlicher Intelligenz bei der Bildbearbeitung. Ich weiß, dass die Fotowelt hier oft gespalten ist. Viele Puristen lehnen das ab.
Manchmal fragen mich Menschen kritisch: „Geben deine Bilder denn überhaupt die Wahrheit wieder?“
Meine Antwort darauf ist immer dieselbe: „Na klar – meine Wahrheit!“
Ich arbeite meistens künstlerisch und erhebe absolut keinen Anspruch auf dokumentarische Realität. Ein Foto ist für mich keine leblose Kopie der Wirklichkeit. Es ist eine Interpretation. Ich nutze Lightroom, Photoshop und KI wie ein Maler seinen Pinsel – um Stimmungen zu überspitzen, Farben sprechen zu lassen und eine Emotion so intensiv auf den Punkt zu bringen, wie sie sich in meinem Kopf anfühlt.
Fazit: Am Ende zählt nur der eine Moment
Wir können stundenlang über Sensorauflösungen, Bitraten, Blendenlamellen und Prozessor-Kerne fachsimpeln – und ich tue das verdammt gerne. Aber am Ende des Tages ist die teuerste Technik der Welt absolut wertlos ohne die Leidenschaft des Menschen, der dahintersteht.